Neues über Schokolade
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Schokolade mit Stevia
Schokolade, die kaum Kalorien hat und nicht einmal Karies verursacht - das klingt wie ein Traum, ist aber längst Realität.
Den Beweis gibt es bei der Internationalen Süßwarenmesse ISM in Köln, zwischen Tonnen von Keksen und Torten. Ein neu zugelassener, pflanzlicher Süßstoff namens 'Stevia' macht die Schoko-Revolution möglich. Das Kraut soll frei von Kalorien sein, aber 300-Mal süßer als Zucker. Die RTL.de-Ratgeberredaktion hat die Messeneuheit exklusiv getestet - mit überraschendem Ergebnis.
Viele Firmen setzen auf die Pflanze aus Südamerika. In den USA und Japan hat Stevia den Zucker schon fast abgelöst, etwa in Softdrinks. Die EU hat den Stoff im Dezember 2011 als Lebensmittel zugelassen.
Ganz so einfach ist die Sache mit dem 'Genuss ohne Reue' dann allerdings doch nicht. Stevia ist zwar kalorienarm, es ersetzt aber nur den Zucker - Fett enthält die Schokolade noch immer. Auch geschmacklich muss Stevia aufholen, wie der Test zeigt.
Quelle RTL
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So bleibt die süße Sünde lecker
Schokoladenliebhaber wissen wie ihnen die süße Sünde am besten schmeckt. Sie sollte weder zu warm noch zu kalt sein. Chocolatier Jürgen Rausch erklärt, wie man Schokolade am besten lagert.
Schokolade sollte nur kurzfristig im Kühlschrank lagern. Für längeres Aufbewahren sei eine Temperatur zwischen 12 und 16 Grad besser, sagt der Chocolatier Jürgen Rausch, Geschäftsführer des Schokoladenhauses Fassbender & Rausch in Berlin. Liege die Schokolade dauerhaft bei vier Grad im Kühlschrank, entmischten sich die Bestandteile. Die Schokolade werde bröckelig und verliere ihre Homogenität, erläutert Rausch. Das Gleiche passiere bei zu warmer Lagerung über 20 Grad.
Bitterschokolade halte sich durchaus ein Jahr lang, sagt der Experte. «Aber nur, wenn keine anderen Zutaten dabei sind.» Vollmilchschokolade könne wegen der Milchfette darin nur ein halbes Jahr aufbewahrt werden. Die Verpackung habe keinen Einfluss auf die Haltbarkeit.
Die Fristen gelten für verpackte wie für unverpackte Ware. Gerade Alufolie dient aber dem Aromaschutz. Deshalb bleibt länger gelagerte Schokolade am leckersten, wenn sie in die Folie eingewickelt ist.
© sueddeutsche.de - erschienen am 18.11.2011 um 10:07 Uhr
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Pralinen selber machen ?
Raffinierte Geschenkidee: Pralinen selber machen Pralinen selber herstellen ist nicht einfach. Aber mit etwas Geduld und Geschick kann sich das Ergebnis sehen lassen – und ein schönes Geschenk sind die süßen Kleinigkeiten ohnehin
Pralinen: Für solch ein tolles Ergebnis ist viel Fingerfertigkeit gefragt
Sie sind meist nicht größer als eine Walnuss, mit einer eleganten Schokoladenglasur überzogen und verführerisch gefüllt: Pralinen. Die meisten kaufen sie, doch auch Selbermachen hat seinen Reiz. Auch wenn das oft nicht ganz einfach ist, wird man doch vom Ergebnis belohnt. Selbst gemachte Pralinen schmecken nicht nur, sondern machen als Geschenk jede Menge her, zum Beispiel zu Weihnachten.
Einige Fachleute haben zwar ihre Zweifel, dass jeder einfach so Pralinen herstellen kann. Viele Konditoren äußern sich eher zurückhaltend und erklären gerne, dass man das lieber Experten überlassen sollte. Auch die Hauswirtschaftsmeisterin Monika Wittkowski vom DHB-Netzwerk Haushalt in Berlin bremst allzu große Euphorie: "Es ist nicht wirklich einfach, Pralinen zu machen, die aussehen wie die von Fachleuten". Es gebe zwar zahlreiche Rezepte, doch die meisten seien eine ziemliche Herausforderung für Laien.
Der Chocolatier Eberhard Schell aus Gundelsheim sieht das anders: "Natürlich kann jeder Pralinen selber machen". Karin Ebelsberger, Pralinenbuch-Autorin aus München, hat in ihren Kursen für Laien ähnliche Erfahrungen gemacht. "Das ist ein tolles Hobby", sagt sie. Und erkennt sogar Vorteile zu gekauften Pralinen. "Die selbst gemachten schmecken deutlich frischer. Und man kann sich gerade bei der Füllung austoben und kreativ sein", so Ebelsberger.
Der größte Knackpunkt – da scheinen sich die meisten einig – ist die Kuvertüre. "Es ist eine kleine Herausforderung, sie so hinzukriegen wie die Profis", sagt Konditormeisterin Ebelsberger. Denn dass die äußere Pralinenhülle schön glänzt und beim Reinbeißen knackt, ist keine Selbstverständlichkeit. "Man muss dabei ganz genau bestimmte Temperaturen einhalten", erklärt Schell. Kakaobutter ist eine Diva: Sie ist ganz schnell eingeschnappt. Wenn man da etwas nicht richtig macht, glänze die Hülle nicht, sondern werde grau und stumpf. Damit das nicht passiert, hackt man die Schokolade und erwärmt zwei Drittel davon in einem Wasserbad auf 48 Grad.
Dann nimmt man den Topf vom Herd, rührt die restliche Schokolade unter, bis sich alles aufgelöst hat und kühlt alles auf 22 Grad ab. Dabei wird die Masse wieder fester – doch dann muss man sie wieder auf etwa 32 Grad erwärmen, um die Praline darin eintauchen zu können. Präzision ist wichtig. Man hat maximal zwei Grad Toleranz. Das erfordert Geduld und ein genaues Thermometer.
Ausstattung für Hobby-Chocolatiers
Denn: Wer Pralinen mit einer glatten, glänzenden Kuvertüre überziehen möchte, braucht ein Thermometer. "Dafür reicht ein normales Küchenthermometer, das allerdings den Bereich zwischen 25 und 50 Grad abdecken muss", sagt die Konditormeisterin Karin Ebelsberger. Von einem Gitter zum Trocknen der Pralinen rät sie ab. Denn dann legt sich die flüssige Schokolade um die Gitterstäbe, und die Pralinen brechen, wenn man sie später abnimmt. Besser ist es, sie auf Backpapier trocknen zu lassen. Sinnvoll kann eine spezielle Spiralgabel sein, mit der man Pralinen durch die Kuvertüre zieht.
Ebelsberger verrät einen anderen Trick: "Wer auf diesen Vorgang keine Lust hat, kann eine Art Schummelpraline herstellen". Dafür reiche es, die Kuvertüre zu erwärmen und die Praline darin einzuhüllen. Das lässt man kurz antrocknen und streut dann feinen Zucker, Kakao, Kokosstreusel oder Mandelsplitter drüber, so dass man die Schokolade nicht mehr so genau sieht. Wittkowski kennt eine noch einfachere Variante: Hohlformen. "Das sind leere Halbschalen, die man im
Wer lieber alles selber machen möchte, kann es mit einfachen Rezepten probieren. "Damit sich kein Frust aufbaut, sollte man die eigene Messlatte nicht zu hoch legen und klein anfangen", rät Schell. So eigneten sich zum Beispiel Rumtrüffel gut für Anfänger. Dafür kocht man 200 Gramm Sahne, gibt 400 Gramm klein gehackte, dunkle Schokolade dazu, lässt sie auflösen und rührt dann erst 100 Gramm abgeschäumte Butter und danach 70 Milliliter Rum unter. Abgeschäumte Butter entsteht, wenn man die Butter aufkochen lässt, so dass sich Fett und Molke trennen und man das Fett absieben und verwenden kann.
Von dieser Gesamtmasse gibt man kleine, etwa traubengroße Portionen auf Butterbrotpapier und lässt sie etwa einen Tag fest werden. Dann rollt man jede Praline in der Hand zu Kugeln, legt sie wieder aufs Papier und lässt sie ganz fest werden. Zum Schluss werden sie mit Schokolade überzogen. Wenn man dabei gute Zutaten verwendet, also zum Beispiel sehr gute und hochwertige Schokolade mit Edelkakao, erhält man leckere Pralinen.
dpa / www.apotheken-umschau.de; 04.11.2011
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Steviaschokolade
Schon Weihnachten könnte Cavalier die erste europäische Stevia-Schokolade auf den Markt bringen.
In den USA, wo Stevia schon erlaubt ist, hat das Unternehmen sein Stevia-Sortiment schon testweise verkauft. Nun steht man dort in den Startlöchern, um Schokoladentafeln und -riegel auch in der Heimat zu verkaufen. Eine Tafel werde bei ungefähr 2,50 Euro liegen, sagt Parmentier.
In den kommenden Monaten will Cavalier dann Deutschland, die Niederlande und Großbritannien beliefern, nicht zuletzt, weil das Unternehmen sich von den gesundheitsbewussten Käufern dort Offenheit für das neuartige Produkt erhofft.
Quelle: WZ Newsline 31.Oktober 2011
Stevia ist eine Pflanze, die keinen Zucker enthält, aber sehr süß ist- Diabetiker können damit Getränke , Kuchen usw. süßen. Diese Pflanze war bisher in Deutschland nicht zugelassen !!
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Schokolade nach Mass
Der Nestlé-Konzern will seine Schokoladenmarke Cailler im Luxussegment neben dem Konkurrenten Lindt&Sprüngli weiter entwickeln.
Ab dem kommenden Jahr soll es möglich sein, via Internet «Schokolade nach Mass» zu bestellen.
Der Konsument kann dann nach bestimmten Kriterien die Zusammensetzung der Schokolade selber bestimmen, wie Laurent Freire, Nestlé-Direktor für die Eurozone, am Donnerstag in Paris vor den Medien erklärte. Der Kunde erhält das Produkt innert 48 Stunden nach seiner Bestellung.
Konkret werden dem Kunden fünf «Katzenzungen» zum Probieren zugeschickt und über Internet kann er dessen Geschmack beurteilen. Das Produkt wird dann anschliessend in der Fabrik im freiburgischen Broc an die Vorstellungen des Kunden angepasst.
Quelle : Basler Zeitung 20.10.2011, 14:36 Uhr
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